Herzlich willkommen bei E.T.A. Hoffmann

Wir begrüßen Sie bei Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (geboren am 24. Januar 1776 als Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann in Königsberg/Ostpreußen, gestorben am 25. Juni 1822 in Berlin); er erscheint Ihnen in der Kopfleiste vervielfältigt als Kapellmeister Johannes Kreisler, sein anderes Ich.
Im Internetangebot der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e. V. finden Sie Informationen zum Künstler und zu seinem Werk sowie zum Bamberger E.T.A. Hoffmann-Haus.
Außerdem stellen wir Ihnen die Gesellschaft und ihr Jahrbuch vor, die das künstlerische Erbe des romantischen Dichters, Komponisten und Zeichners, im Brotberuf Jurist, betreut und Kontakte zwischen seinen Freunden fördert.
Mitglieder informieren Sie darüber hinaus über ihre Publikationen; einige können Sie online abrufen.
Die Gesellschaft ist Mitglied der beiden Arbeitsgemeinschaften, die Sie über Link direkt anklicken können:

Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e. V.

Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen in Deutschland

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E.T.A. Hoffmann-Portal

Die Staatsbibliothek zu Berlin erstellt in Kooperation mit der Staatsbibliothek Bamberg und der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft ein E.T.A. Hoffmann-Portal. Es handelt sich um ein bisher einzigartiges Angebot. Präsentiert werden digitalisierte Quellen, die in den beiden Staatsbibliotheken sowie vereinzelt auch in anderen Institutionen liegen. Das Portal ermöglicht übergreifende Recherchen über unterschiedliche Kataloge, Datenbanken und Bibliographien. Ein großes Spektrum an Themen zu E.T.A. Hoffmann und seinem Umfeld wird unter dem Motto "Hoffmann-Wissen" für breite Zielgruppen aufbereitet. Dadurch eröffnet es einen vielseitigen und umfassenden Zugang zu Leben und Werk E.T.A. Hoffmanns. Ein literarischer Stadtrundgang durch Bamberg wird ebenso geboten wie Anregungen für die Vermittlung von Hoffmanns Werken im Unterricht. Es richtet sich sowohl an Forschende als auch an Lehrkräfte, SchülerInnen sowie Interessierte. Christina Schmitz und Angela Oehler stellten es am 14. September 2017 im E.T.A. Hoffmann-Haus vor.

Portal

E.T.A. Hoffmann-Haus aktuell

E.T.A. Hoffmann-Haus
Schillerplatz 26, 96047 Bamberg:
Reguläre Öffnungszeiten vom 1. Mai bis 1. November:
Täglich (außer Montag) 13-17 Uhr

info@etahg.de

Maskerade mit E.T.A. Hoffmann

E.T.A. Hoffmann in der Sicht russischer Schüler.
Valentina Pokladova veranstaltet seit vielen Jahren eindrucksvolle Ausstellungen im Kunsthistorischen Museum Kaliningrad zu E.T.A. Hoffmann. Dieser gilt in seiner Geburtsstadt neben Kant als bedeutendster Deutscher. Zum zweiten Mal kommt sie mit einer eigenen Präsentation nach Bamberg. Sie stellt Arbeiten aus, die dokumentieren, wie fasziniert russische Schüler von E.T.A. Hoffmann sind. Sie haben ihn intensiv gelesen und verstanden, setzen das künstlerisch im eigenen Geist überzeugend um.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 12. Mai 2017 kam auch der bekannte russische Stop-Motion-Animations-Künstler Stanislav Sokolov und dessen Regisseur Kevin McNeer nach Bamberg. Er zeigte seinen noch nicht vollendeten Film „Hoffmanniada“ und brachte dazu Puppen und Skizzen von Figuren und Landschaften mit.

E.T.A. Hoffmann-Haus, Schillerplatz 26, 96047 Bamberg
Dauer: 12. Mai – 1. November 2017.

Literarische Lesungen mit Andreas Ulich und Vortrag

Sa, 14.10.2017, 20 Uhr:
E.T.A. Hoffmann: Lebensansichten des Katers Murr – Die Lehrmonate / Launisches Spiel des Zufalls
Der Kater Murr mausert sich vom trägen Philister-Kater zum Katz-Burschen. Er wird beim Katz-Punsch Mitglied einer schlagenden Katerverbindung und haut einigermaßen über die Schnur. Ein Duell ist unausweichlich.

Sa, 28.10.2017, 20 Uhr:
Maskierte Elixiere
Fantasie- und Nachtstücke aus E.T.A. Hoffmanns musikalisch-poetischem Laboratorium
Der Dichter E.T.A. Hoffmann schätzte den Wein als Antriebsmittel für seine Phantasie sehr. Doch was geschah mit den Flaschen, wenn der Inhalt getrunken war? Ein Zeitgenosse berichtet, dass dann Michalina, des Dichters Frau, diese geleerten »Weinflaschen mit farbigem Papier und Tuch und Blumen auf allerhand Art zu grotesken Gestalten maskierte, die er sich so lebhaft als bestimmte Gestalten vorstellte, daß er sich vor ihnen fürchtete und seine Frau zu Hilfe rief, welche die Flaschen wieder entkleiden mußte.«
Stellen wir uns nun Hoffmann allein zur späten Nachtstunde in seinem nur von flackernden Kerzen erleuchteten Poetenstübchen vor – umgeben von verkleideten Weinflaschen. Wie nahe mag da die phantastische Welt der realen gerückt sein?
Der Bamberger Künstler Hans Günter Ludwig hat nun, ausgehend von diesen Überlieferungen, eigene maskierte Flaschen-Kunstwerke geschaffen, die im Rahmen einer musikalisch-literarischen Soiree vorgestellt werden. »Von tiefem Entsetzen durchbebt wankte ich zurück; wie durch den glühenden, durchbohrenden Blick der Klapperschlange festgezaubert«
Die Pianistin Anna Köbrich spielt auf dem historischen Tafelklavier von 1810 Phantastisches und der Schauspieler Andreas Ulich rezitiert die zu den jeweiligen Flaschen passenden Texte.
Anmeldung bitte per Mail oder Tel. 0951-9684493

Fr., 3.11., 19 Uhr:
Vortrag in Verbindung mit der Staatsbibliothek Bamberg:
Reinhard Düchting: Thomas Mann: Mein Lieblingsgedicht oder Goethes Musensohn ist eben großenteils von Schubert. Thomas Manns Lyrische Hauspostille (1948).

Gibt es eine Verbindung von Thomas Mann (1875-1955) zu E.T.A. Hoffmann (1776-1822)? Mann hatte 1921 in Bamberg aus seinen eigenen Werken gelesen, in der „Harmonie“ gegenüber dem E.T.A. Hoffmann-Haus. Dieses war damals allerdings noch kein Museum. Der Zeichner Christian Mischke ließ die beiden aufeinander treffen, in einer ironisch-hintersinnigen literarischen und bildlichen Gestaltung. Der Mittellatein-Philologe Reinhard Düchting stellt nun im E.T.A. Hoffmann-Haus Thomas Manns Lieblingsgedicht vor und zeigt dessen Positionen zu den literarischen Genera.

Thomas Mann ist kein Lyriker, kein Epiker und kein Dramatiker gewesen und hatte sich doch in eben diesen Genres versucht; er war ein enimenter Leser und Kenner europäischer Lyrik, des Epos und der Dramen. 1948 hat er einmal auf eine der üblichen Zeitungsrundfragen nach seinem Lieblingsgedicht geantwortet. Die zum Teil witzige Antwort lässt tief in seinen Literaturkanon blicken, ist in der Beschränktheit (von etwa 1750 bis gegen 1900) überraschend und im lyrisch-musikalischen Bekenntnis bezeichnend für seine Poetologie.

info@ulich-wortkunst.de

Vorschau

Nachdem 2017 die Tagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft mit Forschungsforum in Berlin stattgefunden hat, ist die nächste im Jahr 2018 wieder in Bamberg vorgesehen. Ein Mitglied hat für 2019 die europäische Kulturhauptstadt Plovdiv in Bulgarien vorgeschlagen; darüber wird noch verhandelt, Sie können uns gerne Ihre Meinung mitteilen.

Rückschau

TAGUNG
Am 1./2. Juni 2017 fand in Berlin die Tagung "E.T.A. Hoffmanns Stadterkundungen und Stadtlandschaften Rom - Venedig - Berlin" mit Forschungsforum der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft statt.

MEDAILLE
Im Rahmen des Bamberger Literaturfestivals erhielt Rüdiger Safranski am 16.2.2017 die E.T.A. Hoffmann-Medaille. Vgl. Christoph Hägele, in: Fränkischer Tag 18./19.2.2017, S. 35.

TAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG
der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft in Bamberg am 7./8. Mai 2016 vgl. E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch 24 (2016) S. 146-151. Zu diesem Anlass wurden die E.T.A. Hoffmann-Medaille an Eckart Kleßmann (Dankrede ebd., S. 152f.) und die Ehrenmitgliedschaft an Nora-Eugenie Gomringer und Wolfgang Clausnitzer verliehen.

Forschungsforum