Porträt von Otto Wilhelm Doerffer 1770

Das E.T.A. Hoffmann-Haus in Bamberg ist mit einem wertvollen Neuzugang bereichert worden. Es handelt sich um das Porträt von Otto Wilhelm Doerffer (1741-1811), dem Onkel E.T.A. Hoffmanns. Das Ölgemälde wurde 1770 von einem unbekannten Maler in Königsberg/Ostpreußen geschaffen. Der Erwerb begann mit einer Anfrage des Bundeskriminalamts Wiesbaden an die E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft und wurde nach Jahren mit dem Kauf durch die Ernst von Siemens Kunststiftung glücklich abgeschlossen. Bernhard Schemmel stellt die Geschichte dar.

zur Geschichte

Ein wiederentdecktes E.T.A. Hoffmann-Porträt

Jürgen Glauner stellt eine Zeichnung von Johann Friedrich Wilhelm Müller (1782-1816) von 1813 erneut zur Diskussion, die Carl Georg von Maassen 1909 im dritten Band der Historisch-kritischen Ausgabe von E.T.A. Hoffmanns Werken als Frontispiz publiziert hatte. Dessen Würdigung wird ebenfalls zitiert, mit Argumenten zu ausgesprägten anatomischen Besonderheiten Hoffmanns untermauert und als maßgebliches Bildnis interpretiert (18.9.2011).

zum Artikel

E.T.A. Hoffmanns "romantische" Opern

E.T.A. Hoffmann gilt als wohl bedeutendster Theoretiker der musikalischen Romantik des frühen 19. Jahrhunderts. In diversen Texten hat er vor allem das musikalische Drama der Romantik zu definieren versucht - doch wie verhält sich seine Theorie zur Praxis seines eigenen Opernwerks und zur Vergangenheit der Operngeschichte? Hält sein Bühnenwerk seinen Theorien stand? Und gab es nicht immer schon eine "romantische Oper" in Hoffmanns Sinne? In einer kritischen Analyse nimmt Dr. Frank Piontek (Bayreuth) Hoffmann beim Wort - und entdeckt sowohl Fragwürdiges wie Avantgardistisches in Theorie und Werk des textschreibenden und notenkomponierenden Musikdramatikers. Der Vortrag wurde am 27. Oktober 2013 bei einer Veranstaltung des Richard Wagner-Verbandes in Bamberg, bei der es um den Einfluss von E.T.A. Hoffmann auf Richard Wagner ging, gehalten.

Vortragstext