E.T.A. Hoffmann-Haus (Schillerplatz 26, 96047 Bamberg)

Das Rückgebäude des E.T.A. Hoffmann-Hauses wird vor allem für wechselnde Ausstellungen insbesondere von moderner Graphik sowie für Vorträge und Lesungen genutzt.

Im Bereich des Erdgeschosses findet sich neben den Tafeln des Bamberger E.T.A. Hoffmann-Wegs von 2008/2009 ein Replikat des berühmten "Apfelweibla" von der Eisgrube 14, Anregung für eine Figur der Erzählung "Der goldene Topf". Das Original verwahrt das Historische Museum Bamberg.

Im ersten Obergeschoss hat der Bamberger Künstler Hans Günter Ludwig zehn Objekte aus dem Bamberger Lebens- und Schaffensbereich installiert: "Hoffmann enlighted".

Im zweiten Obergeschoss befindet sich ein Vortragsraum für 40 Personen. Der Raum wird für wechselnde Ausstellungen abgedunkelt. Solche Präsentationen betreffen insbesondere Illustrationen moderner Künstler zu Werken E.T.A. Hoffmanns. Ein Sammel- und zeitweiliges Ausstellungsthema ist außerdem "Verehrung - Vermarktung E.T.A. Hoffmanns.

Zur Ausstattung des Vortragsraums gehört seit Oktober 2016 ein Tafelklavier des Würzburger Instrumentenbauers Jakob Pfister aus der Zeit um 1810. Sein Erwerb wurde durch Stiftungen und Sponsoren, nicht zuletzt zahlreichen Mitgliedern der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft, ermöglicht. Zu dem Pianoforte im Poetenstübchen sind nun die Möglichkeiten für literarisch-musikalische Veranstaltungen vergrößert.

Wenn Hoffmann von seiner neuen Wohnung aus die "herrliche Aussicht in Berg und Tal" rühmt (Tagebuch zum 1. Mai 1809), so kann man das von hier aus am besten nachempfinden (das Geschoss bestand allerdings zu seiner Zeit noch nicht).
Die kahle Hauswand am Ende des Gartens, auf die man geradeaus in der Mitte des Bildes blickt, gehört zu dem Gebäude der ersten Wohnung Hoffmanns in Bamberg. An Kirchtürmen sind sichtbar, von links: St. Stephan, die Karmelitenkirche, die Obere Pfarrkirche und die Westtürme des Doms).