Forschungsforum

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft vom 25. Juni 2000 wurde ein Forschungsforum eingerichtet. Die von auswärts anreisenden Teilnehmer werden von der Gesellschaft mit einem - freilich bescheidenen - Unkostenbeitrag für Reise und Unterkunft unterstützt. Die Grundlage dafür hat ein Mitglied durch bedeutende Spenden geschaffen, Frau Dr. Gerda Moninger. Sie ist am 24. Dezember 2010 verstorben.

Das Forschungsforum ist eine Plattform zur Darstellung laufender Projekte und zur Diskussion ihrer Ergebnisse. Als Teilnehmer sind in erster Linie Doktoranden erwünscht, die aus ihren Arbeiten referieren, doch sollen auch Andere und Ältere Gelegenheit erhalten, etwas Interessantes aus ihrer Werkstatt darzubieten. Inhaltlich gesehen soll es sich nicht nur um philologische Vorträge handeln. Auch Verbindungen zwischen Literatur und benachbarten Gebieten dürfen hergestellt werden. Die Darbietungsform muss nicht unbedingt das wissenschaftliche Referat sein. Das Forschungsforum verzichtet bewusst auf die Vorgabe eines Rahmenthemas, um die bunte Vielfalt der Beschäftigung mit E.T.A. Hoffmann spiegeln zu können.

Beim Forschungsforum anlässlich der Tagung in Berlin am 2. Juni 2017 referierten Caroline Schubert MA (FU Berlin) über Hoffmanns Kleckse, Polly Dickson MA (Cambridge University & FU Berlin) über Hoffmann-Bilder in der Literatur von Honoré de Balzac, Nicolas von Passavant MA (Universität Basel) über Hoffmanns Agonistik des Privaten, Dr. Bastian Dewenter (Universität Siegen) über das Thema Zwischen Theaterkunst und Kunsttheater. Hoffmanns Reflexionen auf die Commedia dell'arte und Matthias Barelkowski MA (Universität Siegen) über E.T.A. Hoffmann und die Zeitschrift "Südpreußishe Unterhaltungen" in Posen. Eine Spurensuche.