Forschungsforum

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft vom 25. Juni 2000 wurde ein Forschungsforum eingerichtet. Die von auswärts anreisenden Teilnehmer werden von der Gesellschaft mit einem - freilich bescheidenen - Unkostenbeitrag für Reise und Unterkunft unterstützt. Die Grundlage dafür hat ein Mitglied durch bedeutende Spenden geschaffen, Frau Dr. Gerda Moninger. Sie ist am 24. Dezember 2010 verstorben.

Das Forschungsforum ist eine Plattform zur Darstellung laufender Projekte und zur Diskussion ihrer Ergebnisse. Als Teilnehmer sind in erster Linie Doktoranden erwünscht, die aus ihren Arbeiten referieren, doch sollen auch Andere und Ältere Gelegenheit erhalten, etwas Interessantes aus ihrer Werkstatt darzubieten. Inhaltlich gesehen soll es sich nicht nur um philologische Vorträge handeln. Auch Verbindungen zwischen Literatur und benachbarten Gebieten dürfen hergestellt werden. Die Darbietungsform muss nicht unbedingt das wissenschaftliche Referat sein. Das Forschungsforum verzichtet bewusst auf die Vorgabe eines Rahmenthemas, um die bunte Vielfalt der Beschäftigung mit E.T.A. Hoffmann spiegeln zu können.

Beim Forschungsforum anlässlich der Tagung in Bamberg a, 14. April 2019 referierten
Christina Heurig: „Der Sandmann“. Eine visuelle Übersetzung des Textes in Kunstbuch und Ausstellungserlebnis für das E.T.A. Hoffmann-Haus
Ursula Jäcker: E.T.A. Hoffmann Portal – Aktuelle Entwicklungen und Zukunftspläne
Stefanie Junges: Von „zerstreuten Blättern“ und „Blättlein aus der Brieftasche“. Schlegels Lucinde als ‚Hypotext‘ zu Hoffmanns „Die Irrungen“ und „Die Geheimnisse“
Anna Köbrich: „Ohne Sinn und Verstand abgesprudelt“. Zum Thema der musikalischen Tempovorstellungen in E.T.A. Hoffmanns „Ritter Gluck“ vor dem Hintergrund der Aufführungspraxis zu Beginn des 19. Jahrhunderts
Bernhard Schemmel: Die E.T.A. Hoffmann-Klause auf der Altenburg.

Christina Heurig: „Der Sandmann“. Kunstbuch und Ausstellungserlebnis für das E.T.A. Hoffmann-Haus