Forschungsforum

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft vom 25. Juni 2000 wurde ein Forschungsforum eingerichtet. Die von auswärts anreisenden Teilnehmer werden von der Gesellschaft mit einem - freilich bescheidenen - Unkostenbeitrag für Reise und Unterkunft unterstützt. Die Grundlage dafür hat ein Mitglied durch bedeutende Spenden geschaffen, Frau Dr. Gerda Moninger. Sie ist am 24. Dezember 2010 verstorben.

Das Forschungsforum ist eine Plattform zur Darstellung laufender Projekte und zur Diskussion ihrer Ergebnisse. Als Teilnehmer sind in erster Linie Doktoranden erwünscht, die aus ihren Arbeiten referieren, doch sollen auch Andere und Ältere Gelegenheit erhalten, etwas Interessantes aus ihrer Werkstatt darzubieten. Inhaltlich gesehen soll es sich nicht nur um philologische Vorträge handeln. Auch Verbindungen zwischen Literatur und benachbarten Gebieten dürfen hergestellt werden. Die Darbietungsform muss nicht unbedingt das wissenschaftliche Referat sein. Das Forschungsforum verzichtet bewusst auf die Vorgabe eines Rahmenthemas, um die bunte Vielfalt der Beschäftigung mit E.T.A. Hoffmann spiegeln zu können.

Beim Forschungsforum anlässlich der Tagung in Bamberg am 13. Mai 2018 referierte Dr. Ingrid Lacheny (Universität Metz) über "E.T.A. Hoffmann bei Oskar Schlemmer und Paul Klee: Aspekte der Intermedialität". Jehona Kicaj (Universität Hannover) sprach über "Narziss und Echo in E.T.A. Hoffmanns Sandmann". Dr. Nikolas von Passavant (Universität Basel) informierte über sein Projekt zur Verfilmung von E.T.A. Hoffmanns "Meister Floh". Dr. Bastian Dewenters (Universität Siegen) Dissertation "Von Enthusiasten, Theaterdirektoren und Scharlatanen . Der Theaterdiskurs in E.T.A. Hoffmanns Erzählungen" wurde im Gespräch mit der Präsidentin K. Latifi vorgestellt.