Herzlich willkommen bei E.T.A. Hoffmann

Wir begrüßen Sie bei Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (geboren am 24. Januar 1776 als Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann in Königsberg/Ostpreußen, gestorben am 25. Juni 1822 in Berlin); er erscheint Ihnen in der Kopfleiste vervielfältigt als Kapellmeister Johannes Kreisler, sein anderes Ich.
Im Internetangebot der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e. V. finden Sie Informationen zum Künstler und zu seinem Werk sowie zum Bamberger E.T.A. Hoffmann-Haus.
Außerdem stellen wir Ihnen die Gesellschaft und ihr Jahrbuch vor, die das künstlerische Erbe des romantischen Dichters, Komponisten und Zeichners, im Brotberuf Jurist, betreut und Kontakte zwischen seinen Freunden fördert.
Mitglieder informieren Sie darüber hinaus über ihre Publikationen; einige können Sie online abrufen.
Die Gesellschaft ist Mitglied der beiden Arbeitsgemeinschaften, die Sie über Link direkt anklicken können:

Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e. V.

Arbeitsgemeinschaft Musikermuseen in Deutschland

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Aktuell

E.T.A. HOFFMANN-HAUS,
Schillerplatz 26, 96047 Bamberg
Reguläre Öffnungszeiten vom 1. Mai bis 1. November 2016: täglich (außer Montag) von 13-17 Uhr. Besondere Veranstaltungen:

Sonntag, 4.12.2016, 17 Uhr:
Der besonders bemerkenswerte Weihnachtsabend des Herrn Peregrinus Tyß. Das erste Kapitel aus E.T.A. Hoffmanns Meister Floh – gelesen von Andreas Ulich, begleitet von Anna Köbrich am über 200 Jahre alten Tafelklavier.
Am Weihnachtsabend erlebt Peregrinus Tyß, von dem gesagt wird, er habe „sechsunddreißig Jahre erreicht und daher beinahe die besten. Sechs Jahre früher hieß es von ihm, er sei ein recht hübscher Mensch, jetzt nannte man ihn mit Recht einen Mann von feinem Ansehen“ , der aber ein recht weiberscheues Wesen hat, so Unglaubliches, dass er im Laufe es Tages ausrufen wird: „Der Himmel erlöse mich nur bald aus dieser seltsamen Qual und erhalte mir mein bisschen Verstand!“

info@etahg.de

Publikationen

Held, Wolfgang: Hoffmanns Verbrennung. Hrsg. Bernhard Schemmel. Bd. 1: 25 Collagen. Bamberg 2013. 39 S. - Bd. 2: Schauspiel. Text. Bamberg 2015. 98 S. (zusammen 10 €)

Bernhard Schemmel: In Hoffmanno! E.T.A. Hoffmann-Haus und E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft. Ein Beitrag zur Rezeptionsgeschichte. Reproduktionen: Gerald Raab, Staatsbibliothek Bamberg. Bamberg: E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft e. V. - edition hübscher im Genniges Verlag in Kommission 2013. 326 S. mit 120 überwiegend Farb-Abb. 10 €. ISBN 978-3-924983-45-1 (Gefördert von der Oberfrankenstiftung, der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e. V. aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie dem Kulturamt der Stadt Bamberg). Rez.: Hartmut Steinecke, in: E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch 22 (2014) S. 148-150; Peter Kolb, in: Mainfränkisches Jahrbuch 137 (2014) S. 399-403.

Drucke

Vorschau

2016 an jedem ersten Sonntag im Monat um 17 Uhr:
Fantasie- und Nachtstücke aus E.T.A. Hoffmanns musikalisch-poetischem Laboratorium.
Außer der Reihe:
Freitag, 16.12.2016, 20 Uhr ebenfalls im E.T.A. Hoffmann-Haus:
E.T.A. Hoffmann: Nussknacker und Mausekönig 200 Jahre. Lesung mit Andreas Ulich.
Bitte reservieren Sie unter Tel. 0951-968 44 93 oder per Mail.

E.T.A. Hoffmann plante wohl schon 1815 mit Christian Salice Contessa und Friedrich Baron de la Motte-Fouqué ein Märchenbuch. Am 16. November 1816 erhielt der Verlagsbuchhändler Georg Reimer in Berlin die letzten Manuskripte. Die „Kinder-Mährchen“ erschienen tatsächlich noch vor Weihnachten. Hoffmann erhielt am 16. Dezember 1816 vier Exemplare des ersten Bändchens. Im Folgejahr erschien ein zweites Bändchen, ebenfalls mit einer Erzählung von ihm, „Das fremde Kind“; beide Texte gingen in seine Sammlung „Die Serapions-Brüder“ ein. 1839 veranstaltete der Verleger eine neue Auflage der „Kinder-Mährchen“. Die Erstauflage ist äußerst selten und entsprechend hoch bewertet.
Das erste Bändchen enthält das Märchen „Nussknacker und Mausekönig“ (S. 115-271), integriert ist ein Märchen von der harten Nuss. Hoffmann schrieb den ganzen Text zwischen dem 29. Oktober und dem 16. November 1816. Zu diesem Zeitpunkt hatte er auch die je drei Anfangs- und Schlussvignetten fertig, die er sich in „AquatintaManier“ gedruckt vorstellte. Tatsächlich sind sie aber in Lithographie gehalten, wie der Umschlag. Die kolorierte Illustration zum „Nussknacker“ zeigt den Titelhelden im Kampf auf Leben und Tod mit dem Mausekönig.
Hoffmanns Kollege und Biograph Julius Eduard Hitzig überliefert, das Märchen sei für seine, Hitzigs, Kinder geschrieben – sie hießen wie im Märchen Marie und Fritz. Trotzdem ist „Nussknacker und Mausekönig“ nicht nur für Kinder – die zeitgenössische Diskussion war – wenn überhaupt – eher verhalten. Der Text wurde aber das am häufigsten illustrierte Werk Hoffmanns. Zur außerordentlichen Popularität trug Peter Tschaikowskys/Marius Petipas Ballett „Der Nussknacker“ von 1892 bei. Dessen Libretto ging freilich auf eine freie Übersetzung von Alexandre Dumas d. Ä. zurück, die er unter seinem Namen als „Histoire d’un casse-noisette“ 1845 herausbrachte.

info@ulich-wortkunst.de

Rückschau

GO OSAKA AUF E.T.A. HOFFMANNS SPUREN IN BAMBERG
Im Rahmen seiner Recherchen für einen Roman über E.T.A. Hoffmann besuchte der bekannte japanische Krimi- und Bestsellerautor Go Osaka am 22.10.2016 das E.T.A. Hoffmann-Haus. Bei der Führung erwies er sich als außerordentlich kenntnisreich und belesen. Er wurde von seiner Frau, einem Redakteur und einem Fotografen begleitet, denn parallel erscheint ein Bericht über die Reise in einer japanischen Zeitschrift. Eine Gästeführerin dolmetschte und begleitete ihn am 24.10.2016 auch in die Staatsbibliothek am Domberg.

TAGUNG UND MITGLIEDERVERSAMMLUNG
der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft in Bamberg am 7./8. Mai 2016:

Ausstellungseröffnungen

Forschungsforum
Ursula Jäcker: Das E.T.A. Hoffmann-Portal
Ingrid Lacheny: Die aktuelle Rezeption E.T.A. Hoffmanns in Frankreich
Diau-Long Shen: E.T.A. Hoffmanns Opernschaffen

Lesungen
Gerhard Hartmann: Nachrichten von Undine
Martin Neubauer, Andreas Ulich: Der Briefwechsel E.T.A. Hoffmann – Clemens Brentano

E.T.A. Hoffmann-Medaille für Eckart Kleßmann
Ehrenmitgliedschaft für Nora-Eugenie Gomringer und Wolfgang Clausnitzer

Mitgliederversammlung
Bericht des Präsidenten und des Schatzmeisters mit Aussprache und Entlastung
Neuwahl des Präsidiums und des Ausschusses
Bestimmung der Rechnungsprüfer
Mitgliedsbeitrag
E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch

NEUERWERBUNG
Dank der Ernst von Siemens Kunststiftung gelang der Erwerb eines Porträts von Otto Wilhelm Doerffer, dem Onkel E.T.A. Hoffmanns. Vgl. E.T.A. Hoffmann-Jahrbuch 23 (2015) S. 133-139.

Zur Geschichte der Erwerbung des Doerffer-Porträts