E. T. A. Hoffmann
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Der Hofgarten macht, ausgehend von dem Zaubergarten des Archivarius Lindhorst aus dem Goldenen Topf durch seine Anlage und Bepflanzung Motive aus Hoffmanns Leben und Werk sowie einzelne Zitate sinnlich erfahrbar. Er wurde ebenfalls von dem Bühnenbildner Wolfgang Clausnitzer entworfen und durch den Garten- und Landschaftsbau Halbmeier, Burgebrach, angelegt; das Gittertor fertigte die Kunst- und Bauschlosserei Schneider, Gundelsheim, die Schrifttafeln und zwei Figuren die Kulmbacher Künstlerin Gertrud Murr-Honikel.

Die in romantischem Stil ausgeführte Gitterpforte zitiert das listig züngelnde Schlänglein, das dem Studenten Anselmus im Goldenen Topf am Ufer der Elbe unter einem Holunderbusch erscheint. Unter einem von Knöterich umwucherten Bogen steht eine Keramikfigur mit zwei Gesichtern als „Hommage an E.T.A. Hoffmann“. Ein mit Rosen umrankter Bogen und zwei benachbarte Wildrosenbüsche verweisen auf die Lebensansichten des Katers Murr. Zwei sich am rechten Spalier rankende Apfelbäumchen, deren Früchte im Spätsommer reifen, stellen die Verbindung zum Bamberger Apfelweibla her, das im Goldenen Topf zitiert wird. Eine zweite Keramikfigur ist der Klein Zaches aus Klein Zaches, genannt Zinnober. Der den Garten erschließende, mit Sandsteinplatten belegte Pfad schlängelt sich durch einen von Hainbuchen gewölbten Laubengang in eine Rundlaube; der Mosaikboden zeigt einen Pokal – Hoffmanns Zeichen für Weingenuss im Tagebuch. Zwei Weinstöcke an der halbhohen Westmauer des Gartens deuten Hoffmanns Vorliebe und Stimulanz an. Am Ende des Gartens, an einer kleinen Wiesenlichtung, verweist zwischen Holunder, Bambus und Liguster ein kleiner stiller Teich auf die Urdar-Quelle in der Prinzessin Brambilla.