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Durch Beschluss der Mitgliederversammlung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft vom 25. Juni 2000 wurde ein Forschungsforum eingerichtet. Die von auswärts anreisenden Teilnehmer werden von der Gesellschaft mit einem - freilich bescheidenen - Unkostenbeitrag für Reise und Unterkunft unterstützt. Die Grundlage dafür hat ein Mitglied durch bedeutende Spenden geschaffen, Frau Dr. Gerda Moninger. Sie ist am 24. Dezember 2010 verstorben.
Das Forschungsforum ist eine Plattform zur Darstellung laufender Projekte und zur Diskussion ihrer Ergebnisse. Als Teilnehmer sind in erster Linie Doktoranden erwünscht, die aus ihren Arbeiten referieren, doch sollen auch Andere und Ältere Gelegenheit erhalten, etwas Interessantes aus ihrer Werkstatt darzubieten. Inhaltlich gesehen soll es sich nicht nur um philologische Vorträge handeln. Auch Verbindungen zwischen Literatur und benachbarten Gebieten dürfen hergestellt werden. Die Darbietungsform muss nicht unbedingt das wissenschaftliche Referat sein. Das Forschungsforum verzichtet bewusst auf die Vorgabe eines Rahmenthemas, um die bunte Vielfalt der Beschäftigung mit E.T.A. Hoffmann spiegeln zu können.
Nächstes Forschungsforum zur Tagung der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft am 6. Oktober 2012 in Bamberg.
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Das letzte Forschungsforum fand am 21.5.2011 bereits zum 11. Mal statt. Vor den Referaten wurde ein deutsches Abstract der Dissertation von Ingrid Lacheny: „Les frères de Saint-Serapion“ d’E.T.A. Hoffmann – une oeuvre d’“art total“? Saarbrücken: Ed. Univ. Européennes 2010 ausgeteilt, da die Referentin nicht anwesend sein konnte.
Sodann wurde das Werk von Peter Lachmann: Durchflug. E.T.A. Hoffmann in Schlesien. Ein Lesebuch. Potsdam: Deutsches Kulturforum östliches Europa 2011 vorgestellt.
Referate:
Claudia Ziegler: MA-Arbeit zum Kater Murr
Kalterina Latifi: MA-Arbeit zum Sandmann
Giulia Ferro Milone: E.T.A. Hoffmann und die Medizin – Mesmerismus und Psychiatrie in der Erzählung Das Gelübde
Dr. Almut Nickel: "Vielleicht hat mich dieß auf den Einfall gebracht..." E.T.A. Hoffmanns Nachtstücke und ihre Vorläufer
Rainer Lewandowski über die Oper „Hoffmanns Welt“
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