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1776 |
Geburt von Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann in Königsberg (Ostpreußen, heute Kaliningrad) am 24. Januar, in der Burggasse 146 (seit 1811 in Französische Straße 25 umbenannt)
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1781 |
Besuch der reformierten Burgschule. Unterricht in Klavier, Violine, Gesang und Kontrapunkt
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1792 |
Studium der Rechte in Königsberg, daneben künstlerische Tätigkeiten
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1795 |
Abschluss des Studiums; Amtstätigkeit |
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1796 |
Übersiedelung nach Glogau |
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1798 |
Verlobung mit der Cousine Minna Doerffer; zweites juristisches Examen;
Versetzung nach Berlin;
Unterricht in Komposition bei Johann Friedrich Reichardt
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1799 |
Komposition des Singspiels "Die Maske" |
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1800 |
Dritte juristische Prüfung; Assessor am Obergericht in Posen (Poznan, damals preußisch)
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1802 |
Karikaturen von bekannten Persönlichkeiten und deshalb „Strafversetzung“ nach Plock;
Entlobung von Minna Doerffer;
Heirat mit Maria Thekla Michalina Rohrer-Trczinska („Mischa“) |
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1803 |
Erste literarische Publikation: Schreiben eines Klostergeistlichen an seinen Freund in der Hauptstadt |
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1804 |
Versetzung als Regierungsrat nach Warschau (damals preußisch;
Komposition des Singspiels Die lustigen Musikanten (auf der Partitur erscheint erstmals als dritter Vorname „Amadeus“ als Zeichen von Hoffmanns Mozart-Verehrung);
Zeichnen weiterer Karikaturen |
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1805 |
Geburt der Tochter Cäcilia (gestorben 1807);
Mitbegründung der Warschauer „Musikalischen Gesellschaft“ |
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1806 |
Komposition der Es-Dur-Sinfonie und Dirigat im Warschauer Mniszekschen Palais (Innenausmalung durch Hoffmann);
Einmarsch der Franzosen in Warschau;
Verlust der Stellung als Regierungsrat aufgrund der Weigerung, den Amtseid auf Napoleon abzulegen |
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1807 |
Übersiedelung nach Berlin; vergebliche Versuche im Musikleben Fuß zu fassen;
materielle Notlage und Krankheit |
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1808 |
Berufung als Musikdirektor an die „Königlich privilegierte Schaubühne“ in Bamberg;
Opern-Eklat und unfreiwillige Aufgabe der Tätigkeit als Musikdirektor |
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1809 |
Nebenarbeiten am Theater; Musikunterricht für den notdürftigen Lebensunterhalt;
Tätigkeit als Komponist und Musikschriftsteller |
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1811 |
Heimliche Liebe zu der anfangs 13jährigen Gesangsschülerin Julia Mark |
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1813 |
Vertrag mit dem Bamberger Verleger Kunz über die Fantasiestücke in Callot´s Manier;
Angebot einer Musikdirektorenstelle in Dresden und Leipzig; Abreise aus Bamberg |
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1813 |
Kapellmeister am Theater Joseph Secondas (Dresden und Leipzig;
Erlebnis der Schlacht bei Dresden und der Belagerung durch Napoleonische Truppen |
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1814 |
Bruch mit Seconda;
Wiedereintritt in den Staatsdienst auf Probe am Kammergericht in Berlin |
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1815 |
Bezug der Wohnung in der Taubenstraße 31 (am Gendarmenmarkt);
Erzählungen für Taschenbücher und Almanache;
Fantasiestücke in Callot's Manier (1814/1815) bei Kunz in Bamberg |
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1816 |
Ernennung zum „Wirklichen Mitglied des Kriminalsenats des Kammergerichts“ mit Gehalt Elixere des Teufels (1815/16);
Uraufführung der Oper Undine im Schauspielhaus am Geburtstag des Königs (3.8.) |
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1817 |
Brand des Schauspielhauses nach 13 Aufführungen der Undine (Dekorationen Carl Friedrich Schinkels zerstört);
Nachtstücke (1816/1817);
häufiger Besuch des Weinhauses "Lutter und Wegner" |
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1818 |
Schwere Krankheit;
Gründung des literarischen Zirkels „Die Serapionsbrüder“ |
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1819 |
Ernennung zum Mitglied einer „Immediat-Untersuchungs-Kommission zur Ermittlung von hochverrätherischen Verbindungen“ durch den König;
Gutachten Hoffmanns zur Freilassung inhaftierter „Demagogen“;
Konflikt mit der Regierung;
Klein Zaches genannt Zinnober |
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1820 |
Prinzessin Brambilla |
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1821 |
Beförderung in den Ober-Appellations-Senat;
Serapionsbrüder (1819/1821);
Lebensansichten des Katers Murr (1819/1821);
Manuskript des Meister Floh an den Verleger Wilmanns nach Frankfurt a. M. |
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1822 |
Beginn der tödlichen Krankheit (Januar);
Beschlagnahme des Manuskripts Meister Floh durch die preußische Regierung;
Gesuch des Polizeidirektors von Carl von Kamptz zur Anklage Hoffmanns wegen Verrats von Amtsgeheimnissen und Kritik an der Demagogenverfolgung;
Lähmung;
Diktat der Verteidigungsschrift;
Diktat des Schlusses von Meister Floh sowie der Erzählungen Des Vetters Eckfenster und Der Feind (Fragment);
Tod am 25. Juni. |
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